Unsichtbares sichtbar machen

Wildbiologie  ·  Conservation Technology  ·  Bioakustik  ·  #tech4wildlife
M.01 Drohnenkartierung M.02 Kamerafallen M.03 Telemetrie & IoT M.04 Bioakustik
Weiter scrollen
02 — Methoden & Werkzeuge

Methode folgt
der Frage.

Belastbare Daten für informierte Entscheidungen — reproduzierbar, an Standards orientiert und mit möglichst wenig Störung erhoben. Dafür kombinieren wir mehrere Verfahren und wählen für jede Frage die sparsamste, die sie sicher beantwortet. Die vier hier sind nur ein Ausschnitt.

M.01 / Aus der Luft

Drohnen­kartierung

Georeferenzierte Luftbilder und Habitat­karten, abgestimmt auf die Fragestellung. Wieder­holte Befliegungen dokumentieren Ver­änderungen einer Fläche exakt — von Wild­schäden bis zu neu angelegten Gewässern und Hecken.

Beispiele
  • Biber-Habitat­veränderung
  • Wildschäden im Grünland
  • Beweidungs­projekte
  • Dokumentation
  • 3D-Modelle
M.02 / Im Revier

Kamera­fallen

Selbst­auslösende Kameras dokumentieren nachtaktive und heimliche Tiere — auch hoch in den Bäumen oder unter Wasser. Sie produzieren tausende Bilder und Videos. Erst eine auf die Fragestellung abgestimmte Planung und automatisierte Auswertung schöpft ihr Potenzial aus.

Beispiele
  • Populations­schätzung
  • Grünbrücken-Nutzung
  • Individuelle Identifikation
  • Prädatoren­einfluss
M.03 / In Echtzeit

Telemetrie & IoT

Unsere Sensoren erfassen Umwelt­daten wie den Wasser­stand eines Augewässers und die Bewegungen eines besenderten Rot­hirsches. Die Echtzeit­daten werden automatisiert gesammelt, strukturiert aufbereitet und in Dashboards verständlich nutzbar gemacht.

Beispiele
  • GPS-Telemetrie
  • LoRaWAN-Sensoren
  • Wasserstand
  • Geräuschpegel
  • Anwesenheit von Personen
M.04 / Mit dem Ohr

Bioakustik

Batterie­betriebene Rekorder nehmen über Wochen auf; die Auswertung läuft lokal in unserem Rechen­zentrum in Österreich. Ein neuronales Netz erkennt Arten: Vögel, Amphibien, Säuge­tiere, Heu­schrecken und sogar Fische. Es archiviert zudem die Klang­landschaft.

Beispiele
  • Rebhuhn­monitoring
  • Biodiversitäts­monitoring
  • Artenschutz-Evaluierung
  • Landwirtschaft
03 — Bioakustik

Was der Wald erzählt.

Ein Mikrofon hört, was kein Auge sieht. Wochenlang lauschen autonome Rekorder im Gelände; neuronale Netze in Österreich lesen aus den Aufnahmen, welche Arten ein Lebensraum trägt — und wie es ihm geht.

Letzte Stufe — Qualitätssicherung

Verifikation

Stichprobe der Erkennungen geht an Expert:innen: anhören (Ohr), dann bestätigen ✓ / verwerfen ✗.

Warte auf Stichproben …
Geprüft 0 Bestätigt 0 Verworfen 0 Trefferquote
So messen wir

Vom Rekorder zur Artenliste.

AudioMoth im Feld

Robuste, energiesparende Rekorder lauschen wochenlang autonom — vom Auwald bis ins Hochgebirge. Wetterfest, unauffällig, ohne Störung des Geschehens.

Lokale Auswertung

Die Analyse läuft auf neuronalen Netzen in Österreich — die Aufnahmen verlassen das Land nicht. BirdNET erkennt Arten am Gesang, mit beziffertem Konfidenzwert.

Soundscape als Indikator

Aus der Summe der Stimmen wird ein Maß für die Lebendigkeit einer Landschaft — über Tage, Jahreszeiten und Jahre vergleichbar.

Mehr zur Bioakustik →
04 — Im Fokus: Rehwild

Was der Knochen verrät.

Der Unterkiefer eines jungen Rehs ist ein dauerhaftes Protokoll seiner Aufwuchs­bedingungen — und damit ein Spiegel der Lebensraum­qualität. Ein Praxis-Guide zur Kiefer­vermessung von Jährlingen und Schmalgeißen.

Freigestellter Rehunterkiefer in Seitenansicht Wissen · Wildtiermonitoring
  • 01 Objektives Monitoring statt Bauchgefühl — ein Messschieber genügt.
  • 02 Drei Messstrecken nach De Marinis et al. (2019).
  • 03 Sinkende Jahrgangs­mittel sind ein Frühwarnsignal für das Revier.
Zum Kiefer-Guide
Von Wildtieren und Menschen

Kommunikation

Ich transportiere wildbiologische Themen über Vorträge, Artikel, Ausstellungen und Fotos in Fachzeitschriften:

Robin Sandfort im 3sat-NANO-Beitrag — Wildökologe, capreolus, Orth an der Donau
05 — Aktuelles aus dem Walde

Aktuelles aus dem Walde.

Rundfunk, Netzwerke, neue Werkzeuge: was zuletzt aus dem Tagebuch unserer Arbeit gewachsen ist — chronologisch, ungekürzt.

MedienORF-Beitrag zum Schlammpeitzger
2026 · 22 Feb

ORF-Beitrag zum Schlammpeitzger

ProjektNEWTCAM Unterwasser-Monitoring in den Donau-Auen
2025 · 14 Nov

NEWTCAM in den Donau-Auen — Unterwasser-Monitoring

MedienRadioserie: Vom Leben der Natur — KI für die Natur
2024 · 09 Sep

Vom Leben der Natur — KI für die Natur

Alle Beiträge ansehen →
06 — Notizen aus dem Feld

Notizen aus dem Feld.

Eine Übersicht wissen­schaftlicher Arbeiten, Fach­vorträge und Medien­beiträge aus der Arbeit von Robin Sandfort. Praxis zuerst, dann Publikation.

Vortrag
2025
TEDAI Vienna · Hofburg Wien

Discovering the Hidden World of Invasive Plant Species with AI

Artikel in Impact Assessment and Project Appraisal SCI Journal
Impact Assessment and Project Appraisal · 43(4):278–97

Accelerating climate change mitigation and conserving biodiversity — the role of advanced digitalization for a fast and environmentally sound energy transition

TV-Dokumentation
2025
TM Wissen (ServusTV), Österreich

Wie belauschen wir die Natur?

Alle Publikationen ansehen →
07 — Maxime

Neue Heraus­forderungen erfordern fundierte Grund­lagen

Robin Sandfort · Wild­biologe & Conservation Technologist
09 — Kontakt

Ich freue mich auf unseren Kontakt.

Robin Sandfort
Robin Sandfort MSc
Wildbiologe & Conservation Technologist
Geschäfts­führer · capreolus e.U.
Anschrift
Faden­bach­strasse 19
2304 Orth an der Donau
Niederösterreich · Österreich
Telefon
+43 680 134 77 28
Mo–Fr · 09:00–17:00 (CET)
E-Mail
info@capreolus.at
Antwort innerhalb von 48 Stunden
Register
FN 496208 v · LG Korneuburg
capreolus e.U. · Robin Sandfort MSc
09.1 — Mitglied­schaften & Affiliationen
DGS
Deutsche Gesellschaft für Säuger.
Deutscher Falkenorden
Deutscher Falken­orden
Der Mellumrat
Der Mellum­rat e.V.
ZGAP
ZGAP
The Wildlife Society
The Wildlife Society
ABA
Austrian Bio­acoustics Assoc.
BOKU Wien
BOKU Wien
ÖAW
Akademie d. Wiss.